LANDRAUEN EPFENBACH: Harzreise vom 26.5. - 29. 5.2019 Frohgelaunt wie immer starteten die Landfrauen am frühen Morgen bei herrlichstem Sonnenschein. 2 Geburtstagskinder wurden zunächst mit Gesang beglückwünscht. Auf gings zum 1. Frühstücksstopp nach Würzburg. An alles war gedacht, der Tisch bog sich unter der Last, wie das so bei Landfrauen üblich ist. Der Aufenthalt wurde auch genutzt, um die Beine zu bewegen, denn wer rastet, rostet... Das erste große Ziel des Tages war das Europa-Rosarium Sangerhausen: Wer liebt sie nicht, die herrlich bunten, wohlriechenden und üppig blühenden Rosen. Hier sind Tausende von ihnen auf dem 1903 eröffneten Areal, das in den folgenden Jahrzehnten stetig erweitert wurde, zu bewundern. Allerdings ist im Mai die Hochblütezeit noch nicht gekommen, aber bei vielen der Stauden ließen die üppig-schwellenden Knospen das Farbenspiel für die nächsten sonnigen Tage und Wochen bereits erkennen. Man möchte im Farbenreichtum und Blütenduft verweilen und genießt die Zeit, die zur Verfügung steht in vollen Zügen. Am späten Nachmittag erreichten wir unser Ziel in Alexisbad, das Moradahotel. Wir wurden sehr freundlich empfangen und alle Besonderheiten wurden einprägsam erklärt. Da das Hotel sehr groß und mit vielen jederzeit nutzbaren Räumen ausgestattet ist, außerdem über Wellnessoase und Hallenbad, Sauna und Solarium verfügt, war das ausgesprochen hilfreich zur Eingewöhnung. Wir fühlten uns aus Anhieb wohl und geborgen. Der zweite Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstück vom Büfett, so wie jeder es am liebsten mag. Anschließend fuhr uns der Bus nach Wernigerode. Hier überraschte uns die wunderschön restaurierte Altstadt mit dem historischen Rathaus und dem Markt. Ein Rundgang zeigte kleine verschwiegene Gässchen, kleine romantische Lädchen und viel wunderschön und liebevoll restauriertes altes Fachwerk, z.T. mit Spruchbändern bereichert, die sich der alten Schreib- und Ausdrucksweise wegen nur mühsam entziffern ließen. Ergänzend halfen hier Informationstafeln jedoch weiter. Am zeitigen Nachmittag ging es mit der legendären, historischen Harzquerbahn, einer Schmalspur-Diesellokomotive und historischen Wagen auf den vielgepriesenen, vielbesungenen und vielbedichteten Brocken hinauf. Die Harzer Schmalspurbahnen sind mit 25 Dampflokomotiven eines der letzten großen Dampfabenteuer weltweit. Unser erster Fahrtabschnitt wurde von der Harzquerbahn (Nord-Süd-Achse) bis Drei Annen Hohne und der zweite Fahrtabschnitt nahtlos von der Brockenbahn übernommen. Sie brachte uns bis zum Gipfel auf 1142 m Höhe. Wir genossen das überwältigende Panorama und den phantastischen Ausblick, den man so klar nicht alle Tage erleben kann. Die Begeisterung lässt die kühlen Temperaturen schnell vergessen. Die Rückfahrt erfolgte mit der Brockenbahn, dieses mal zog uns eine echte Dampflok. In Schierke wurden wir von unserem Busfahrer in Empfang genommen, der uns zum Hotel zurück brachte. Den Abend gestaltete Wolfgang unser Busfahrer, mit seinen Oldie-Melodien. Er brachte sie mit seinem Keyboard gekonnt zu Gehör, wir schunkelten oder sangen mit und er bekam dafür viel Lob. Am dritten Tag folgte nach einer Harzrundfahrt ein Besuch der Rappbodetalsperre. Uns erwartete ein grandioser Blick auf die 106 Meter hohe Staumauer. Sie bildet das beeindruckende Kernstück der sechs Talsperren im Ostharz. Der Hochwasserschutz, die Niedrigwasseraufhöhung der Bode in den Sommermonaten und die Trinkwasser-Versorgung für ca. 1,5 Mio. Menschen in Mitteldeutschland sind die Hauptaufgaben des Bodetalsperrensystems. Unweit der Staumauer spannt sich eine Titan-Fußgängerbrücke mit einer Länge von 458 m in luftiger Höhe von 100 m über die Bode. Ganz besonders Mutige können sich in die größte Doppelseilrutsche Europas wagen. Hier rast man im Parallelflug mit 85 km/h, einer Länge von 1000 m und 120 m über dem Abgrund der Rappbodetalsperre ans Ziel auf der anderen Seite. In unserer Reisegruppe fand sich kein Freiwilliger, aber wir konnten einigen Mutigen bei ihrem kühnen Flug zuschauen. Es war einfach sehr beeindruckend. Den nächsten Programmpunkt ließen wir aus Sorge um die eine oder andere Reiseteilnehmerin sicherheitshalber aus, nämlich den Hexentanzplatz. Wir gewannen so etwas mehr Zeit für die wunderschöne historisch einmalige Stadt Quedlinburg. Schon von Ferne grüßen Quedlinburgs Türme seine Besucher. Die Stiftskirche thront giebelgekrönt auf einem Sandsteinfelsen. Der gesamte Ort ist außerordentlich geschichtsträchtig. Den Hauptanteil daran tragen Heinrich I. und seine Gemahlin Mathilde. Das mittelalterliche Rathaus wurde 1310 erstmals erwähnt. Daneben darf man den Markt und die Marktkirche nicht unerwähnt lassen. Es ist einfach in dieser Form unmöglich, alle historischen Schönheiten, deren Geschichte und Besonderheiten Quedlinburgs entsprechend zu würdigen: es würde den Rahmen sprengen. Nur soviel: für die Sachsenkaiser war dies der bevorzugte Aufenthaltsort. Hier hielten sie Hof. 69 Aufenthalte deutscher Könige sind von 922-1027 belegt. Heinrich I hat einen erheblichen Teil seiner noch erhaltenen Urkunden hier ausgestellt. Trotz der besonderen Geschichte soll nicht unerwähnt bleiben, dass man am Fuße der Stiftskirche den besten Käsekuchen der Welt genießen und aus sehr vielen Sorten die Wahl treffen kann. Und genau dies können viele Reiseteilnehmer bestätigen. Der Abend wurde zu einem ganz besonderen Höhepunkt. Wir bekamen Besuch von der singenden Harzhexe Dolinda. Sie unternahm mit uns eine musikalische Hexenreise. Lustige Geschichten, deftige Trinksprüche und fröhliche Lieder sorgten für ausgelassene Stimmung und ein unvergessliches Erlebnis, denn unsere Männer hatten es nicht leicht mit Dolinda und mussten viele Lacher verkraften. Ein Abend, den wir alle so schnell nicht vergessen werden! Am 4. Tag müssen wir Alexisbad bei strahlendem Sonnenschein wieder verlassen. Auf der Heimreise ist unser erster Stopp an der Okertalsperre, die sich im Oberharz befindet. Sie wirkt am frühen Vormittag noch ein wenig verschlafen, beeindruckt aber mit ihrem riesigen Höhenunterschied der Staumauernseiten. Ihre architektonische Höhe liegt bei 75 m und ihre bogenförmige Länge beträgt 260 m. Unsere Heimreise führte uns vorbei an Goslar in Richtung Hann. Münden, ein Ort am Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser und deshalb Drei-Flüsse-Stadt genannt wird. Bekannt ist die Stadt auch durch die Grabstätte des deutschen Handwerkschirurgen und Starstechers Johann Andreas Eisenbarth (Dr. Eisenbarth). Er verstarb 1727, als er in Münden Station machte. Zum Verweilen lädt die Fußgängerzone ein, teils wegen der schmucken Häuser, teils wegen der vielen eher kleinen Läden und auch wegen der vielen kleinen Gasthäuser, die auch außen mit Sitzmöglichkeiten einladen, dem Treiben zuzuschauen. Die letzte Station auf unserem Heimweg ist in Weinheim die Wionemer Hausbrauerei. Hier stärken wir uns zünftig und sehr reichhaltig, sodass das letzte Stück unserer Reise mit fröhlichem Gesang, Superstimmung und einem herzlichen Dank an die Organisatorin Christa zu Ende ging. DB

Besuch der LandFrauen aus Weiler im Heimatmuseum

Die LandFrauen besuchten am 27. April 2019 das Epfenbacher Heimatmuseum.

Heimatmuseum
Im Anschluss wurden sie zu Kaffee und Kuchen bei den LandFrauen in Epfenbach eingeladen. Zur Begrüßung wurde gemeinsam das Landfrauenlied gesungen sowie einige Frühlingslieder und Gedichte vorgetragen. 
Die Frauen berichteten begeistert über die tolle Führung und den Umfang der Ausstellung in diesem schönen Museum. Beim Kaffee tauschte man sich auch über die jeweiligen Aktionen und Veranstaltungen der Vereine aus.

Der Nachmittag verging wie im Fluge und ein Gegenbesuch wurde fest vereinbart.

Vortrag mit Verkostung vom 4. Februar 2019 Frank Hornung " Schokolade macht glücklich" Herr Hornung versprach es, kam schon gut gelaunt aus Ilsfeld zu uns und schwupp hatten wir den Eindruck, dass die Chemie stimmt. Ist das tatsächlich so, dass Schokolade glücklich macht? Frank Hornung versprach es uns allen, Spätentens nach der 3. Verkostung würden wir es an uns selber feststellen. Aber warum ist das so? Tatsächlich enthält Schokolade eine ganze Reihe von Inhaltsstoffen, die glücklich machen, weil sie in das Glückshormon Serotonin umgewandelt werden (allerdings nur in sehr geringem Maße). Schokolade trägt mit geringem Anteil dazu bei, die Zufriedenheit zu fördern und so auch Depressionen zu mindern. Allerdings spielen hier noch eine ganze Reihe anderer Faktoren eine große Rolle. So sind Geschmack, Farbe, Belohnung-Rituale in der Kindheit und Geschenke mit glücklichen Erinnerungen verbunden. Jeder weiss auch, dass ein Stückchen süße Schokolade über manchen Kummer hinweghelfen kann. Es heißt ja auch, dass neun von zehn Leuten Schokolade mögen. Der Zehnte lügt. Wer sich ab und zu ein Stück Schokolade gönnt, tut seinem Herzen etwas Gutes. Doch wo liegt das Geheimnis der gesundheitsfördernden Wirkung? Schokolade – besser gesagt Kakao – enthält eine Reihe von sekundären Pflanzenstoffen, zB. eine reichhaltige Menge an Polyphenolen. Sie wirken Blutgerinnseln entgegen, erweitern Blutgefäße und senken den Blutdruck. Die Insulinwirkung wird positiv beeinflusst, und sie haben eine antioxidative Wirkung (sie können freie Radikale unschädlich machen). Je dunkler die Schokolade, desto mehr Kakao ist drin. Je mehr Kakao, desto mehr Polyphenole, wobei deren Gehalt auch von der Kakaosorte, dem Anbaugebiet und der Verarbeitung anhängig ist. Das Aroma des Kakaos wird jedoch erst durch das Rösten der Bohnen erreicht. Insgesamt ist es ein langwieriger Prozess von der Pflanze bis zur Schokolade, die es in sehr vielen Sorten, Geschmacksrichtungen und Formen gibt. Wir konnten 6 verschiedene Sorten verkosten, die Frank Hornung wunderbar so zusammengestellt hat, dass deutliche Unterschiede erkennbar waren: von der bekannten Ritter Sport die Voll-Nuss, Confiserie Gmeiner mit den Sorten Limone & Knallbrause und Rose (Rosenblätter), Schokoladenmanufaktur Schell mit Umami Papua und Vitis Noir, sowie Hussel mit Gianduja-Nougat. Dazwischen konnte man zur Neutralisierung Hefezopf naschen und für Getränke war ebenfalls reichhaltig gesorgt. Frank Hornung hat Recht behalten: nach der 3. Verkostung war die ganze Welt rosarot und alle schnatterten fröhlich durcheinander. Einig waren wir uns auf jeden Fall alle: Schokolade macht glücklich! DB
Jahresprogramm 2019 mit dem Leitthema
Weichen stellen für morgen "Farbe bekennen für eine offene Gesellschaft"
 
Im Auftrag des Bildungs- und Sozialwerkes des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden
 
Hier gibt es den Veranstaltungskalender als Handzettel (PDF).
 
7. Januar 19.30 Uhr Babbel und Spiele Abend
21. Januar 15.00 Uhr Wintertreff
4. Februar 19.30 Uhr "Schokolade macht glücklich" Vortrag mit Verkostung Herr Hornung
18. Februar 15.00 Uhr Wintertreff
4. März Kulinarischer Abend mit Virginia
7. März Landfrauentag in Bammental
1. April 19.00 Uhr Jahreshauptversammlung mit Wahlen und Osterfeier
6. Mai 18.00 Uhr "Sicher auf Reisen" Frau Wickert, Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Heidelberg 
Mai/Juni 4-Tages-Ausflug 
3. Juli Besichtigungsfahrt Bundesgartenschau Heilbronn
2. September 19.30 Uhr "Fit und energiegeladen in den Herbst" Stuhlgymnastik mit Frau Eugenie Stang
5. Oktober Markttag
7. Oktober Vortrag                   
4. November "Party-Team und Fingerfood" Frau Trentinagli
18. November 15.00 Uhr Wintertreff
2. Dezember Adventsfeier
16. Dezember 15.00 Uhr Wintertreff
 
Bei Interesse bieten wir einen Besuch der Kunsthalle Mannheim oder der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall an. Bitte bei der Vorstandschaft melden.
Der Termin für den Besuch des Musicals in Stuttgart wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Änderungen vorbehalten
 
Viele Menschen versäumen das kleine Glück,
während sie auf das Große vergebens warten.
Pearl S. Buck
 
Die Veranstaltungen finden im Feuerwehrhaus bzw. Vereinshaus in der Eschelbronner Str. 23 in Epfenbach statt. Terminänderungen und zusätzliche Veranstaltungen werden im Nachrichtenblatt bekannt gegeben.
Gäste sind zu den Veranstaltungen herzlich willkommen
 
Vorsitzende: Christa Braun, Tel.  07263-5317
2. Vorsitzende: Gerda Beck, Tel. 07263-4974
Schriftführerin: Marita Schlechter, Tel. 07263-2704
Kassiererin: Heidrun Ebert, Tel. 07263-4916
Beisitzer:
Dörte Blink, Christel Doll, Eleonore Doll, Karin Ehret, Rita Faude, Ingrid Haßlinger, Anita Mitschke, Ellen Sauer
 
Zusammenkommen ist der Anfang,
Gemeinschaft ist das Ziel.
 
Der LandFrauenverband bietet Qualifizierungsschulungen und Bildungsangebote für alle Themen, die Frauen bewegen.
Beruf und Ehrenamt, Kultur, Gesellschaft, Familie, Ernährung, Gesundheit, Umwelt, Sozialpolitik usw. Teilweise erfolgt Freistellung nach dem Bildungszeitgesetz.
 
Informationen sind beim LandFrauenverband www.landfrauen-bw.de und der Ortsvorsitzenden erhältlich.
                                           
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
LandFrauenverein
Epfenbach-Eschelbronn-Spechbach
Braten Workshop
Am Samstagvormittag trafen sich fünf Frauen und ein mutiger Mann guter Stimmung zum Bratenworkshop. Unter der Anleitung von Christa wurden die Braten gewürzt,  angebraten und mit dem Gemüse zum Schmoren in den Backofen gestellt. Jetzt wurden die Kartoffelknödel nach einem altbewährten Rezept vorbereitet. Der Teig gemeinsam geknetet, abgestimmt und die Knödel gerollt, bevor sie in einem großen Topf köcheln konnten. Der Bratenduft machte schon mächtig Appetit und zur Mittagszeit wurde gemeinsam mit den eingeladenen Partner dieses herrliche Mittagsessen genossen. 
Es hat allen so gut gefallen, dass Wünsche für weitere Kochevents bereits angemeldet wurden.
 
Viele Grüße
Marita Schlechter
 
Braten anschneiden
 
Knödel
 
Mittagessen beim Braten Workshop