Ausflug der Kreis-LandFrauen nach Essen zum Deutschen LandFrauentag von Sonntag 28. 06. bis Mittwoch 01. 07. 2026

Diesen mit Bildern von Christiane Brenner, Gabi Sommer und Margret Uhler gestaltete Version des Berichts finden sie hier (pdf).

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Bericht Essen-Reise

Guten Morgen meine sehr verehrten Damen,
mit einem vollbesetzten Bus werden wir heute losfahren.
Die Reisezeit vom Frühjahr in den Sommer verlegt,
da es zum Deutschen LandFrauentag nach Essen geht.

Ende Juni und hochsommerlich heiß,
da rinnt uns allen vor allem der Schweiß.
In den Bussen heutzutage gibt`s zum Glück Klimaanlagen,
da lässt sich das Reisen ganz gut ertragen.

Wie gesagt, unser Ziel ist Essen - also das Ruhrgebiet,
wir werden mal schauen was es da alles zu sehen gibt.
Passt aufeinander auf, vergesst nicht genug Wasser zu trinken,
nicht dass wir uns im Krankenhaus wiederfinden.

Nun wünsche ich uns eine gute Reise - vier schöne Tage,
frohes Miteinander und nicht hetzen bei der Wetterlage.

Tag 1 - Sonntag, 28.06.

Sonntagmorgen um 7.00 Uhr sitzen alle im Bus - wir sind bereit,
die KreisLandFrauen Heidelberg-Sinsheim freuen sich auf Reisezeit.
Kurz vor 11.00 Uhr erreichen wir Millians Hofcafe - unsere erste Station,
dort sitzen wir im Schatten und essen Mittag schon.

Bauer Willi zeigt uns bei Hambach den Braunkohleabbau,
und die renaturierten Flächen, dass dort wieder Landwirte betreiben Ackerbau.
Von ihm erfahren wir vieles über den Braunkohleabbau,
was es für Land, Natur und Leute bedeutet, darüber machen wir uns schlau.

Danach ging es weiter nach Düsseldorf zum Stadtrundgang,
von einem Fischerdorf an der Düssel sie ihren Namen bekam.
Im Hotel blieb etwas Zeit für den Zimmerbezug,
danach ging´s zum Abendessen, und es gab für alle genug.

Den Abend ließen die meisten auf der Terrasse ausklingen,
wir lernten andere LandFrauen aus Schleswig-Holstein kennen, bevor wir zu Bett gingen.

Tag 2 - Montag, 29.06.

Der Weg zum Frühstück kann ein Erlebnis sein,
geht Frau zu weit runter ins Parkhaus hinein.
Die Tür fällt zu und geht nicht mehr auf,
die Gedanken an manchen „Tatort“ kommen auf.

Die andere wollte mit Krankenkassenkarte ins Zimmer hinein,
beiden wurde geholfen, na fein.
Am Frühstücksbuffet bei so vielen Frauen war so manches
gleich weg, doch das Personal war auf zack und rannte,
brachte alles gleich nach - egal wo es brannte.

Um 9.30 Uhr ging`s mit Gästeführerin Mabel zur Zeche Zollverein,
sie erzählte uns vieles über die Arbeit und die Arbeiter, die dort gingen Tag aus, Tag ein.
Die Zeche war eine Moderne, die am meisten Fördernde,
und gehört nach der Schließung zum UNESCO Welterbe.

Danach führt uns Mabel durch Essen - sie liebt ihre Stadt,
und zeigt uns Dinge, die sie selber gerne gesehen hat.
Auch aus Sicht der Frauen und ihren Rechten,
hier wurde ein Kloster gegründet für adelige Töchter.

Im Jahr 1952 wurde das Ruhrbistum gegründet,
im kleinen Dom man die goldene Madonna findet.
Nun fuhren wir weiter zum Baldeneysee,
eine Runde Schiff fahren bei Kuchen und Kaffee.

Danach ging´s hoch zur Margarethenhöhe,
eine Siedlung, die Margarethe Krupp für Arbeiter
schuf, gehört heute einer Stiftung.
In 900 Häusern leben dort ca. 8000 Leute,
in über 3000 Familien heute.

Zurück im Hotel blieb wieder etwas Zeit,
bis zum leckeren Abendessen, worauf sich Frau freut.
Inzwischen sind drei LandFrauenbusse im Hotel beherbergt,
was man am Abend am Barbetrieb merkt.

Tag 3 - Dienstag, 30.06.

Am dritten Tag stand der Deutsche LandFrauentag in der Grugahalle an,
die Präsidentin begrüßte alle und lobte den Zusammenhalt.
Von allen Rednern hört man was LandFrauen bewegen,
man bräuchte mehr Frauenanteil in Politik und Führungsebenen.

Zwei Musiker machten Stimmung zwischen den Reden,
die brachten die Halle mit Rudelsingen zum Beben.
Es gab in der Halle nebenan,
die Stände mit Infos und Dingen die man kaufen kann.

Unseren letzten Abend genießen wir mit guten Gesprächen untereinander,
bevor wir morgen wieder abwandern.

Tag 4 - Mittwoch, 01.07.

Um 8.30 Uhr treten wir die Heimreise an,
um 11.00 Uhr haben wir eine Führung auf der Festung Ehrenbreitstein dann.
Auf der Festung war unser Führer ein englischer Ingenieursspion,
der in der Zeit des Baues 1836 von den Preußen geduldet hier wohnt.

Mit der Seilbahn fahren wir nach Koblenz runter über den Rhein,
und genossen in Ruhe ein Eis fein.
Weiter geht’s durch das Mittelrheintal zum Weingut nach Heddesheim,
nach der Weinprobe und dem Essen geht die erste Gruppe von hier aus schon heim.

Ich hoffe, es haben Euch allen die vier Tage gefallen,
so dass wir Euch im nächsten Jahr wieder begrüßen können alle.

Verfasst von Heike Rüdinger

DANKE FÜR ALL DAS KULTURELLE,
DANKE FÜR JEDES KLEINE GLÜCK,
DANKE FÜR ALLES FROHE, HELLE UND FÜR DIE MUSIK.
DANKE, IHR VIELEN LIEBEN LANDFRAU`N,
DANKE AUCH FÜR DIESEN LETZTEN TAG!
DANKE, DASS WIR GEMEINSAM SCHAUEN WAS ER BRINGEN MAG.
DANKE FÜR DIE VIER TOLLEN TAGE,
DANKE FÜR JEDES LIEBE WORT!
DANKE, DENN ICH WILL OHNE FRAGE WIEDER MIT EUCH FORT.
DANKE AN UNSRE MARGRET UHLER,
DANKE MIT DIR WIRD`S IMMER COOLER,
DANKE FÜR DEINE ZEITANGABEN UND FÜR DIE GEDULD.
Text von Gabriela Alpers